Aus dem Bergsträsser Anzeiger vom  27-09-07

Ein ruhender Fels im Gewerbegebiet
Die neue Kletterhalle ist nicht aus sportlicher Sicht ein Anziehungspunkt im Westen


 Bensheim. Das Klettern ist ihre Leidenschaft. Eine Leidenschaft, die Michael Dreißigacker und Eric Otto schon vor Jahren als Industrie- und Gewerbekletterer zum Beruf machten. Jetzt haben sie mit dem Bau einer Kletterhalle im Westen Bensheim der Pflicht die Kür hinzugefügt.
 Es war ein Kraftakt, den die Beiden auf sich genommen haben. Sowohl hinsichtlich des zeit-lichen als auch den finanziellen Engagements. Immerhin ging es um eine Investition von rund 1,5 Millionen Euro für die erst einmal eine Bank gefunden werden musste, die bereit war, das Projekt zu unterstützen.
  Denn Kletterhallen dieser Qualität, wie sie in Bensheim geschaffen wurde, sind eher selten. In den meisten Fällen
 werden leerstehende Hallen für die neue sportliche Nutzung umgebaut. Im Bensheimer Stu-benwald entstand aber eine komplett neu geschaffenes Bauwerk mit einem Gesamtkonzept, das schon von Anfang an vom Klettern bestimmt war und in das die zusätzlichen Angebote integriert wurden.
 Auch für den planenden Architekten Boris Diehl vom Wormser Architekturbüro Zeitenweide war die Kletterhalle eine ganz besondere Herausforderung, die zweifelsohne zu seinen „be-ruflichen Ausnahmefällen“ zählt, zumal sie sich in dieser Form sicher  nicht wiederholen wird.
Schon vom weitem macht das imposante Gebäude auf seine besondere Intention aufmerksam. Die Außenfassade weist Maserungen auf, wie sie im 
Felsgestein der Berge zu sehen sind. Ebenso erwecken künstlich angelegte Gesteinformationen den Eindruck, dass im Stubenwald ein mächtiger Fels ruht, der sowohl zum Klettern als auch zum „Abhängen“ einlädt.
 Denn in der großen Kletterhalle ist auch ein mit einem einladenden Kamin gestalteter Bistrobreich integriert, der sich im Freien in einer mit edlem Holzboden und von Palmen ge-säumten Freiterrasse fortsetzt.
Architekt Diehl spricht bei dem Projekt von einem „veredelten Rohbau“. Dies bezieht sich zum einen auf die bewusst unverfälschten beziehungsweise unverkleideten Materialien wie an den Sichtbetonwänden – aber auch auf die an-
dererseits hochwertige Ausstattung.
 Eine Besonderheit ist die im Beton des Hallesbodens eingelassene Bodenheizung, die aller-dings einen Belag über dem Boden notwendig machte. Die Kletterer werden diesen Komfort zu schätzen wissen, denn in ihren dünnen Kletterschuhen werden sie in der Bensheimer Halle sicher keine kalten Füße bekommen.
Nicht weniger bemerkenswert die große Glassfassade, die der Halle am Tag viel Licht spenden, sowie die in die Kletterfläche integrierten Fenster, die sogar mit Klettergriffen versehen sind und Überklettert werden können.

Kletterhalle, Albert-Einstein-                
     Allee, Eröffnung am Samstag  
     (29.), 11 Uhr

 Grenzerfahrung mal ganz oben
Hochseilgarten, Kletterbaum und 6000 bunte Klettergriffe

Bensheim. Am Samstag (29.) ist es soweit: ab 11 Uhr warten in der neuen Kletterhalle an der Albert- Einstein-Allee im Gewerbegebiet Stubenwald 6000 rote, blaue, grüne, gelbe und graue Klettergriffe darauf benutzt zu werden. Wie bunte Smarties sind sie auf über 1000 Quadratmeter Kletterfläche verteilt und kennzeichnen den jeweiligen  Schwierigkeitsgrad der insgesamt 120 Kletterrouten.
Neben der 13 Meter hohen Kletterhalle in der nur geklettert wird gibt es noch einen Boulder-raum mit rund 100 Quadratmetern Kletterfläche. Mit knapp vier Meter Höhe ist hier seilfreies Klettern in Absprunghöhe möglich. Weichbodenmatten sorgen für eine sanfte Landung. Eine besondere Herausforderung für jeden Wagemutigen ist der Hochseilgarten, auch Skywalk genannt. Gesichert durch ein Schienensystem mit Seilen, gilt es, einen etwa 40 Meter langen Weg aus Wackelnden Brettern, schwingenden Baumstämmen und andere Besonderheiten zu überwinden. In über zehn Meter Höhe bringt das nicht nur Spannung und Nervenkitzel, son-dern sicher auch Grenzerfahrung. Ähnlich Adrenalin produzierend wird auch das Besteigen des neun Meter hohen Kletterbaums sein.
Nutzen kann das Kletterangebot im Prinzip jeder Wagemutige ab 1 Meter Körpergröße. Möglich sind verschiedene Nutzungsvarianten (www.kletterhalle-bensheim.de).  So kann man eine Tageskarte oder eine Vormittag- beziehungsweise Abendkarte lösen. Für den Hochseil-garten muss man sich anmelden, da die Nutzung immer mit Betreuung verbunden ist. Zusätz-lich gibt es Gruppenangebote oder spezielle Angebote wie etwa Kindergeburtstag oder Fir-menevents. Nach der beruflichen Schulung im schalldichten Seminarraum kann man dann beim Klettern die Teamfähigkeit stärken.
Zu den Besonderheiten der Kletterhalle gehören auch ein Ruhraum mit Kamin und eine Sauna, die dem Umkleidebereich angeschlossen sind.

Architekturbüro Zeitenweide - Ihr Architekt in Worms Architekturbüro Zeitenweide - Ihr Architekt in Worms
Nach einer knapp 9 monatigen Bauzeit geht die Kletterhalle in Betrieb
Eröffnung der Kletterhalle am 29-09-07
Bild: Eröffnung der Kletterhalle am 29-09-07
Aus dem Bergsträsser Anzeiger vom  27-09-07

Ein ruhender Fels im Gewerbegebiet
Die neue Kletterhalle ist nicht aus sportlicher Sicht ein Anziehungspunkt im Westen


 Bensheim. Das Klettern ist ihre Leidenschaft. Eine Leidenschaft, die Michael Dreißigacker und Eric Otto schon vor Jahren als Industrie- und Gewerbekletterer zum Beruf machten. Jetzt haben sie mit dem Bau einer Kletterhalle im Westen Bensheim der Pflicht die Kür hinzugefügt.
 Es war ein Kraftakt, den die Beiden auf sich genommen haben. Sowohl hinsichtlich des zeit-lichen als auch den finanziellen Engagements. Immerhin ging es um eine Investition von rund 1,5 Millionen Euro für die erst einmal eine Bank gefunden werden musste, die bereit war, das Projekt zu unterstützen.
  Denn Kletterhallen dieser Qualität, wie sie in Bensheim geschaffen wurde, sind eher selten. In den meisten Fällen
 werden leerstehende Hallen für die neue sportliche Nutzung umgebaut. Im Bensheimer Stu-benwald entstand aber eine komplett neu geschaffenes Bauwerk mit einem Gesamtkonzept, das schon von Anfang an vom Klettern bestimmt war und in das die zusätzlichen Angebote integriert wurden.
 Auch für den planenden Architekten Boris Diehl vom Wormser Architekturbüro Zeitenweide war die Kletterhalle eine ganz besondere Herausforderung, die zweifelsohne zu seinen „be-ruflichen Ausnahmefällen“ zählt, zumal sie sich in dieser Form sicher  nicht wiederholen wird.
Schon vom weitem macht das imposante Gebäude auf seine besondere Intention aufmerksam. Die Außenfassade weist Maserungen auf, wie sie im 
Felsgestein der Berge zu sehen sind. Ebenso erwecken künstlich angelegte Gesteinformationen den Eindruck, dass im Stubenwald ein mächtiger Fels ruht, der sowohl zum Klettern als auch zum „Abhängen“ einlädt.
 Denn in der großen Kletterhalle ist auch ein mit einem einladenden Kamin gestalteter Bistrobreich integriert, der sich im Freien in einer mit edlem Holzboden und von Palmen ge-säumten Freiterrasse fortsetzt.
Architekt Diehl spricht bei dem Projekt von einem „veredelten Rohbau“. Dies bezieht sich zum einen auf die bewusst unverfälschten beziehungsweise unverkleideten Materialien wie an den Sichtbetonwänden – aber auch auf die an-
dererseits hochwertige Ausstattung.
 Eine Besonderheit ist die im Beton des Hallesbodens eingelassene Bodenheizung, die aller-dings einen Belag über dem Boden notwendig machte. Die Kletterer werden diesen Komfort zu schätzen wissen, denn in ihren dünnen Kletterschuhen werden sie in der Bensheimer Halle sicher keine kalten Füße bekommen.
Nicht weniger bemerkenswert die große Glassfassade, die der Halle am Tag viel Licht spenden, sowie die in die Kletterfläche integrierten Fenster, die sogar mit Klettergriffen versehen sind und Überklettert werden können.

Kletterhalle, Albert-Einstein-                
     Allee, Eröffnung am Samstag  
     (29.), 11 Uhr

 Grenzerfahrung mal ganz oben
Hochseilgarten, Kletterbaum und 6000 bunte Klettergriffe

Bensheim. Am Samstag (29.) ist es soweit: ab 11 Uhr warten in der neuen Kletterhalle an der Albert- Einstein-Allee im Gewerbegebiet Stubenwald 6000 rote, blaue, grüne, gelbe und graue Klettergriffe darauf benutzt zu werden. Wie bunte Smarties sind sie auf über 1000 Quadratmeter Kletterfläche verteilt und kennzeichnen den jeweiligen  Schwierigkeitsgrad der insgesamt 120 Kletterrouten.
Neben der 13 Meter hohen Kletterhalle in der nur geklettert wird gibt es noch einen Boulder-raum mit rund 100 Quadratmetern Kletterfläche. Mit knapp vier Meter Höhe ist hier seilfreies Klettern in Absprunghöhe möglich. Weichbodenmatten sorgen für eine sanfte Landung. Eine besondere Herausforderung für jeden Wagemutigen ist der Hochseilgarten, auch Skywalk genannt. Gesichert durch ein Schienensystem mit Seilen, gilt es, einen etwa 40 Meter langen Weg aus Wackelnden Brettern, schwingenden Baumstämmen und andere Besonderheiten zu überwinden. In über zehn Meter Höhe bringt das nicht nur Spannung und Nervenkitzel, son-dern sicher auch Grenzerfahrung. Ähnlich Adrenalin produzierend wird auch das Besteigen des neun Meter hohen Kletterbaums sein.
Nutzen kann das Kletterangebot im Prinzip jeder Wagemutige ab 1 Meter Körpergröße. Möglich sind verschiedene Nutzungsvarianten (www.kletterhalle-bensheim.de).  So kann man eine Tageskarte oder eine Vormittag- beziehungsweise Abendkarte lösen. Für den Hochseil-garten muss man sich anmelden, da die Nutzung immer mit Betreuung verbunden ist. Zusätz-lich gibt es Gruppenangebote oder spezielle Angebote wie etwa Kindergeburtstag oder Fir-menevents. Nach der beruflichen Schulung im schalldichten Seminarraum kann man dann beim Klettern die Teamfähigkeit stärken.
Zu den Besonderheiten der Kletterhalle gehören auch ein Ruhraum mit Kamin und eine Sauna, die dem Umkleidebereich angeschlossen sind.

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