"Hängebrücke unter dem Hallendach

Trendsport: Im Stubenwald soll ein Kletterzentrum mit allen Schwierigkeitsgraden entstehen – Baugenehmigung erteilt
BENSHEIM. Wer in großen Höhen arbeitet und nur mit einem Seilzug gesichert ist, weiß, worauf es im Leben ankommt. Teamgeist und Zusammenhalt spielen deshalb für Eric Otto und Michael Dreißigacker eine entscheidende Rolle. Die beiden 34 Jahre alten Höhenarbeiter haben nebenberuflich vor drei Jahren die Firma „High Moves" in Lampertheim gegründet. Dieser Schritt in die Selbständigkeit war Grundvoraussetzung, um sich einen Traum zu erfüllen: den Bau und Betrieb einer Kletterhalle.
„Wir begeben uns mit unserer Vision auf die Zielgerade", sagte Dreißigacker gestern bei der Übergabe der Baugenehmigung im Bensheimer Rathaus. Als Standort für ihre Kletterhalle haben sich die beiden Geschäftsmänner den Stubenwald ausgesucht. Auf einer Fläche von 5000 Quadratmeter entsteht dort ein Gebäudekomplex, der ein architektonisches Glanzlicht im Gewerbegebiet werden dürfte – und Bensheim eine Attraktion beschert, die den Bekanntheitsgrad der Stadt gerade unter Kletterern enorm steigern dürfte.

Bisher ist der Kreis Bergstraße ein unbeschriebenes Blatt, was Anlaufstellen für Kletterer betrifft. Die Anhänger des Trendsports werden allerdings immer zahlreicher und müssen oft etliche Kilometer zuücklegen, um einen Ort zu finden, wo sie ihren Bewegungsdrang ausleben können.

Eric Otto, Vollblutkletterer, weiß um die Bedürfnisse seiner Kollegen. Er hat einen Großteil der 120 Routen konzipiert, die voraussichtlich ab Herbst 2007 an der Albert-Einstein-Allee 18 bezwungen werden können. Auf 500 Quadratmeter Hallenfläche stehen 1000 Quadratmeter Wandfläche zur Verfügung. Anfänger und Profisportler sollen sich dort austoben können. Die Wandhöhe beträgt bis
zu 13 Meter, die Routen haben eine Länge von maximal 30 Metern. Überhänge, Kinderbereiche und separate Areale für Firmen bedienen ein breites Kundenspektrum.

Hinzu kommt ein vier Meter hoher Boulderraum mit 100 Quadratmetern Kletterfläche. Dort können Kletterer unangeseilt an einer Wand Technik und Kraft trainieren. Boulder bedeutet kleiner Felsbrocken. Worauf Otto und Dreißigacker besonders stolz sind, ist ein 25 Meter langer Hochseilgarten mit verschiedenen Aufgaben. Unter der Hallendecke geht es, den Planungen
zufolge, gut gesichert über Baumstämme und wacklige Hängebrücken.

Ob Erlebnispädagogik, teambildende Projekte für Unternehmen oder einfach nur Abenteuerlust: „Es soll jeder sein Eckchen finden", bemerkt Dreißigacker. Ihm ist es außerdem ein Anliegen, ein neues Angebot für den Schulsport, Jugendgruppen und Vereine zu schaffen. Besonders beim Thema
Schulsport kann er sich der Unterstützung von Bürgermeister Herrmann sicher sein. Der Rathauschef lobte das Projekt als „Gewinn für den Stubenwald".

Der Erste Kreisbeigeordnete Jürgen Lehmberg sparte ebenfalls nicht mit lobenden Worten. Der Stubenwald sei eines der attraktivsten Gewerbegebiete im Kreis Bergstraße, so Lehmberg. Als ehemaliger Bensheimer Finanzdezernent hatte er Ende der neunziger Jahre am nicht unumstrittenen Kauf des Areals von der Firma Merck mitgewirkt.

Mit der Kletterhalle erhält der Stubenwald, der vor allem größere Unternehmen wie Suzuki oder SAP SI beherbergt, eine zusätzliche Komponente, die für Belebung sorgen dürfte. Denn die Betreiber wollen über das bloße Anbieten von Freizeitmöglichkeiten hinaus eine Anlaufstelle schaffen, „in der man sich wohlfühlt", betonte Michael Dreißigacker.

Zur Kletterhalle gehört eine Sauna mit Ruhebereich und Balkon, ein Schulungs- und Seminarraum, ein Bistro mit Sonnenterrasse sowie ein Shop mit Klettersportartikeln. Künftige Planungen sehen außen eine Außenkletterwand, einen Freiluft-Hochseilgarten und Grillplätze vor. „Wir können uns
auch vorstellen, die Halle für Produktmessen oder kleinere Konzerte anzubieten", meinten die künftigen Betreiber.

Dass sie mit Herz und Leidenschaft bei der Sache sind, haben sie gestern bei der Präsentation im Rathaus bewiesen. Mit diesem Elan wollen sie auch in die Bauphase gehen. Der erste Spatenstich ist noch für dieses Jahr geplant. "

p.s. Spatenstich ist im Januar....................
dann mehr zu dem Projekt

Architekturbüro Zeitenweide - Ihr Architekt in Worms Architekturbüro Zeitenweide - Ihr Architekt in Worms
Pressebericht aus dem Starkenburger Echo vom 16-10-06
Kletterhalle Bensheim - Hängebrücke unter dem Hallendach
Bild: Kletterhalle Bensheim - Hängebrücke unter dem Hallendach
"Hängebrücke unter dem Hallendach

Trendsport: Im Stubenwald soll ein Kletterzentrum mit allen Schwierigkeitsgraden entstehen – Baugenehmigung erteilt
BENSHEIM. Wer in großen Höhen arbeitet und nur mit einem Seilzug gesichert ist, weiß, worauf es im Leben ankommt. Teamgeist und Zusammenhalt spielen deshalb für Eric Otto und Michael Dreißigacker eine entscheidende Rolle. Die beiden 34 Jahre alten Höhenarbeiter haben nebenberuflich vor drei Jahren die Firma „High Moves" in Lampertheim gegründet. Dieser Schritt in die Selbständigkeit war Grundvoraussetzung, um sich einen Traum zu erfüllen: den Bau und Betrieb einer Kletterhalle.
„Wir begeben uns mit unserer Vision auf die Zielgerade", sagte Dreißigacker gestern bei der Übergabe der Baugenehmigung im Bensheimer Rathaus. Als Standort für ihre Kletterhalle haben sich die beiden Geschäftsmänner den Stubenwald ausgesucht. Auf einer Fläche von 5000 Quadratmeter entsteht dort ein Gebäudekomplex, der ein architektonisches Glanzlicht im Gewerbegebiet werden dürfte – und Bensheim eine Attraktion beschert, die den Bekanntheitsgrad der Stadt gerade unter Kletterern enorm steigern dürfte.

Bisher ist der Kreis Bergstraße ein unbeschriebenes Blatt, was Anlaufstellen für Kletterer betrifft. Die Anhänger des Trendsports werden allerdings immer zahlreicher und müssen oft etliche Kilometer zuücklegen, um einen Ort zu finden, wo sie ihren Bewegungsdrang ausleben können.

Eric Otto, Vollblutkletterer, weiß um die Bedürfnisse seiner Kollegen. Er hat einen Großteil der 120 Routen konzipiert, die voraussichtlich ab Herbst 2007 an der Albert-Einstein-Allee 18 bezwungen werden können. Auf 500 Quadratmeter Hallenfläche stehen 1000 Quadratmeter Wandfläche zur Verfügung. Anfänger und Profisportler sollen sich dort austoben können. Die Wandhöhe beträgt bis
zu 13 Meter, die Routen haben eine Länge von maximal 30 Metern. Überhänge, Kinderbereiche und separate Areale für Firmen bedienen ein breites Kundenspektrum.

Hinzu kommt ein vier Meter hoher Boulderraum mit 100 Quadratmetern Kletterfläche. Dort können Kletterer unangeseilt an einer Wand Technik und Kraft trainieren. Boulder bedeutet kleiner Felsbrocken. Worauf Otto und Dreißigacker besonders stolz sind, ist ein 25 Meter langer Hochseilgarten mit verschiedenen Aufgaben. Unter der Hallendecke geht es, den Planungen
zufolge, gut gesichert über Baumstämme und wacklige Hängebrücken.

Ob Erlebnispädagogik, teambildende Projekte für Unternehmen oder einfach nur Abenteuerlust: „Es soll jeder sein Eckchen finden", bemerkt Dreißigacker. Ihm ist es außerdem ein Anliegen, ein neues Angebot für den Schulsport, Jugendgruppen und Vereine zu schaffen. Besonders beim Thema
Schulsport kann er sich der Unterstützung von Bürgermeister Herrmann sicher sein. Der Rathauschef lobte das Projekt als „Gewinn für den Stubenwald".

Der Erste Kreisbeigeordnete Jürgen Lehmberg sparte ebenfalls nicht mit lobenden Worten. Der Stubenwald sei eines der attraktivsten Gewerbegebiete im Kreis Bergstraße, so Lehmberg. Als ehemaliger Bensheimer Finanzdezernent hatte er Ende der neunziger Jahre am nicht unumstrittenen Kauf des Areals von der Firma Merck mitgewirkt.

Mit der Kletterhalle erhält der Stubenwald, der vor allem größere Unternehmen wie Suzuki oder SAP SI beherbergt, eine zusätzliche Komponente, die für Belebung sorgen dürfte. Denn die Betreiber wollen über das bloße Anbieten von Freizeitmöglichkeiten hinaus eine Anlaufstelle schaffen, „in der man sich wohlfühlt", betonte Michael Dreißigacker.

Zur Kletterhalle gehört eine Sauna mit Ruhebereich und Balkon, ein Schulungs- und Seminarraum, ein Bistro mit Sonnenterrasse sowie ein Shop mit Klettersportartikeln. Künftige Planungen sehen außen eine Außenkletterwand, einen Freiluft-Hochseilgarten und Grillplätze vor. „Wir können uns
auch vorstellen, die Halle für Produktmessen oder kleinere Konzerte anzubieten", meinten die künftigen Betreiber.

Dass sie mit Herz und Leidenschaft bei der Sache sind, haben sie gestern bei der Präsentation im Rathaus bewiesen. Mit diesem Elan wollen sie auch in die Bauphase gehen. Der erste Spatenstich ist noch für dieses Jahr geplant. "

p.s. Spatenstich ist im Januar....................
dann mehr zu dem Projekt

zur Übersichtzur bersicht
Büro Zeitenweide GmbH | Seidenbenderstr. 33 | 67549 Worms | Fax: 0 62 41-95 59 17 | >Tel.: 0 62 41-95 14 92
Anzeige der Druckansicht in einem neuem Browserfenster Druckansicht