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Kletterhalle Bensheim
Grundsteinlegung am 23-02-07 |
Keine Atempause........
Es geht voran |
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Pressebericht aus dem Bergsträßer Anzeiger / Südhessenmorgen vom 24-02-07 Erste Pläne, ein Seil und ein Klettergriff GRUNDSTEINLEGUNG: Eröffnung der Kletterhalle in der Albert-Einstein-Allee im September geplant
Bensheim. Im Herbst wird Bensheim um eine Attraktion reicher sein, die auch mehr Auswärtige in die Stadt lockt. Denn im September eröffnet eine Kletterhalle in der Albert-Einstein-Allee. Eric Otto und Michael Dreißigacker, die Inhaber und Geschäftsführer, erfüllen sich damit einen lang gehegten Traum. Gestern luden sie zur Grundsteinlegung im Stubenwald ein. Auf der Baustelle stießen zahlreiche Gäste auf das 1,5 Millionen Euro teure Projekt an, darunter Bürgermeister Thorsten Herrmann. Doch nicht nur Sekt und ein kaltes Büfett hatten sich Otto und Dreißigacker für diesen Tag einfallen lassen, sondern etwas Dauerhaftes, das für Besucher auch nach Jahren noch sichtbar sein wird. Im Rohbau des Eingangsbereichs enthüllten sie ein silbernes Rohrstück, eine "Zeitkapsel", mit der Gravur "Gemeinsam zum Ziel". Darin wurden gestern symbolisch die ersten Baupläne der Halle verstaut, außerdem ein Klettergriff, ein Stück Seil mit Haken und die aktuelle Ausgabe des Bergsträßer Anzeigers. Ist das Gebäude erst einmal fertig, wird das Rohr im Eingangsbereich ausgestellt, zusammen mit einer Tafel, auf der alle Beteiligten verewigt sind. "Das ist eine Hommage an alle, die uns geholfen haben. So kann jeder sehen, dass es ein langer und schwieriger Weg für uns war", erläuterte Dreißigacker. Die Stadt Bensheim als Standort für die Kletterhalle hat der Lampertheimer zusammen mit Otto bewusst gewählt. "Die Verkehrsanbindung mit der A 5 und der A 6, die zahlreichen Schulen, die umliegenden Unternehmen - uns war schnell klar, dass Bensheim der perfekte Standpunkt ist", sagte der Bauherr. Als Höhenarbeiter führen Dreißigacker und Otto seit einigen Jahren Montage- und Sicherungsarbeiten an Hochhäusern durch. Daher seien sie "vom praktischen Fach" und auf Unterstützung in der Theorie angewiesen. "Viele Menschen haben an uns geglaubt und uns immer wieder in unserer Motivation bestärkt. Ohne sie würde das alles gar nicht gehen", bedankte sich Dreißigacker. Letztendlich gehe es ihm darum, "einen Ort zu schaffen, an dem sich die Leute wohlfühlen". Einen ersten Eindruck von dem fertigen Komplex konnten die Anwesenden mittels einer 3 D-Animation erhalten. Innen wie außen ist die Kletterhalle aufwändig gestaltet, und sie beherbergt ein Bistro mit Sonnenterrasse, einen Sauna- und Ruhebereich sowie eine Kinderecke. "Wir haben viel Vertrauen von den Auftraggebern bekommen, und sie hatten immer ein offenes Ohr für unkonventionelle Mittel", sagte Architekt Boris Diehl. Mit ihrer Glasfassade ist die Kletterhalle künftig auch optisch ein Hingucker an der Bundesstraße 47. Insgesamt 1150 Quadratmeter Kletterfläche und ein Hochseilgarten stehen den Besuchern ab September zur Verfügung, außerdem ein so genannter Boulderraum für seilfreies Klettern in Absprunghöhe. "Das Design der Kletterwände haben wir zum großen Teil selbst entwickelt. Es ist anspruchsvoll und wirklich spektakulär", sagte Otto. "Ich habe mich von Anfang an von Ihrer Begeisterung tragen lassen. Hier entsteht etwas, worauf die Stadt Bensheim stolz sein kann", meinte Bürgermeister Herrmann, der auch zwei Geschenke dabei hatte. Zum einen gab er Otto und Dreißigacker einen Auszug aus den Dienstvorschriften der Bundeswehr mit auf den Weg: "Beim Erreichen der Baumkrone hat der Soldat das Klettern einzustellen", dieses Zitat sorgte für lautes Gelächter. Zum anderen soll ein Baum aus dem Bensheimer Stadtwald in die Kletterhalle integriert werden. Da dieser aber noch nicht bereitsteht, überreichte das Stadtoberhaupt symbolisch eine kleinere Version. "Ihr Projekt zeichnet aus, dass Bauherren, Architekten und alle anderen mit Leidenschaft und Herzblut dabei sind. Genau das bringt Bensheim nach vorn", lobte der Bürgermeister und kündigte einen Besuch des Magistrats an. rk
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