Pressebericht aus dem Bergsträßer Anzeiger / Südhessenmorgen vom 24-02-07
Erste Pläne, ein Seil und ein Klettergriff
GRUNDSTEINLEGUNG: Eröffnung der Kletterhalle in der
Albert-Einstein-Allee im September geplant

Bensheim. Im Herbst wird Bensheim um eine Attraktion reicher sein, die auch
mehr Auswärtige in die Stadt lockt. Denn im September eröffnet eine
Kletterhalle in der Albert-Einstein-Allee. Eric Otto und Michael Dreißigacker,
die Inhaber und Geschäftsführer, erfüllen sich damit einen lang gehegten
Traum. Gestern luden sie zur Grundsteinlegung im Stubenwald ein.
Auf der Baustelle stießen zahlreiche Gäste auf das 1,5 Millionen Euro teure
Projekt an, darunter Bürgermeister Thorsten Herrmann. Doch nicht nur Sekt
und ein kaltes Büfett hatten sich Otto und Dreißigacker für diesen Tag
einfallen lassen, sondern etwas Dauerhaftes, das für Besucher auch nach
Jahren noch sichtbar sein wird.
Im Rohbau des Eingangsbereichs enthüllten sie ein silbernes Rohrstück, eine
"Zeitkapsel", mit der Gravur "Gemeinsam zum Ziel". Darin wurden gestern
symbolisch die ersten Baupläne der Halle verstaut, außerdem ein Klettergriff,
ein Stück Seil mit Haken und die aktuelle Ausgabe des Bergsträßer Anzeigers.
Ist das Gebäude erst einmal fertig, wird das Rohr im Eingangsbereich
ausgestellt, zusammen mit einer Tafel, auf der alle Beteiligten verewigt sind.
"Das ist eine Hommage an alle, die uns geholfen haben. So kann jeder sehen,
dass es ein langer und schwieriger Weg für uns war", erläuterte Dreißigacker.
Die Stadt Bensheim als Standort für die Kletterhalle hat der Lampertheimer
zusammen mit Otto bewusst gewählt. "Die Verkehrsanbindung mit der A 5 und
der A 6, die zahlreichen Schulen, die umliegenden Unternehmen - uns war
schnell klar, dass Bensheim der perfekte Standpunkt ist", sagte der Bauherr.
Als Höhenarbeiter führen Dreißigacker und Otto seit einigen Jahren Montage-
und Sicherungsarbeiten an Hochhäusern durch. Daher seien sie "vom
praktischen Fach" und auf Unterstützung in der Theorie angewiesen. "Viele
Menschen haben an uns geglaubt und uns immer wieder in unserer Motivation
bestärkt. Ohne sie würde das alles gar nicht gehen", bedankte sich
Dreißigacker.
Letztendlich gehe es ihm darum, "einen Ort zu schaffen, an dem sich die
Leute wohlfühlen". Einen ersten Eindruck von dem fertigen Komplex konnten
die Anwesenden mittels einer 3 D-Animation erhalten. Innen wie außen ist die
Kletterhalle aufwändig gestaltet, und sie beherbergt ein Bistro mit
Sonnenterrasse, einen Sauna- und Ruhebereich sowie eine Kinderecke.
"Wir haben viel Vertrauen von den Auftraggebern bekommen, und sie hatten
immer ein offenes Ohr für unkonventionelle Mittel", sagte Architekt Boris
Diehl. Mit ihrer Glasfassade ist die Kletterhalle künftig auch optisch ein
Hingucker an der Bundesstraße 47.
Insgesamt 1150 Quadratmeter Kletterfläche und ein Hochseilgarten stehen den
Besuchern ab September zur Verfügung, außerdem ein so genannter
Boulderraum für seilfreies Klettern in Absprunghöhe. "Das Design der
Kletterwände haben wir zum großen Teil selbst entwickelt. Es ist anspruchsvoll
und wirklich spektakulär", sagte Otto.
"Ich habe mich von Anfang an von Ihrer Begeisterung tragen lassen. Hier
entsteht etwas, worauf die Stadt Bensheim stolz sein kann", meinte
Bürgermeister Herrmann, der auch zwei Geschenke dabei hatte. Zum einen
gab er Otto und Dreißigacker einen Auszug aus den Dienstvorschriften der
Bundeswehr mit auf den Weg: "Beim Erreichen der Baumkrone hat der Soldat
das Klettern einzustellen", dieses Zitat sorgte für lautes Gelächter. Zum
anderen soll ein Baum aus dem Bensheimer Stadtwald in die Kletterhalle
integriert werden. Da dieser aber noch nicht bereitsteht, überreichte das
Stadtoberhaupt symbolisch eine kleinere Version.
"Ihr Projekt zeichnet aus, dass Bauherren, Architekten und alle anderen mit
Leidenschaft und Herzblut dabei sind. Genau das bringt Bensheim nach vorn",
lobte der Bürgermeister und kündigte einen Besuch des Magistrats an. rk

Architekturbüro Zeitenweide - Ihr Architekt in Worms Architekturbüro Zeitenweide - Ihr Architekt in Worms
Kletterhalle Bensheim
Grundsteinlegung am 23-02-07
Keine Atempause........
Es geht voran
Bild: Keine Atempause........<br />
Es geht voran
Pressebericht aus dem Bergsträßer Anzeiger / Südhessenmorgen vom 24-02-07
Erste Pläne, ein Seil und ein Klettergriff
GRUNDSTEINLEGUNG: Eröffnung der Kletterhalle in der
Albert-Einstein-Allee im September geplant

Bensheim. Im Herbst wird Bensheim um eine Attraktion reicher sein, die auch
mehr Auswärtige in die Stadt lockt. Denn im September eröffnet eine
Kletterhalle in der Albert-Einstein-Allee. Eric Otto und Michael Dreißigacker,
die Inhaber und Geschäftsführer, erfüllen sich damit einen lang gehegten
Traum. Gestern luden sie zur Grundsteinlegung im Stubenwald ein.
Auf der Baustelle stießen zahlreiche Gäste auf das 1,5 Millionen Euro teure
Projekt an, darunter Bürgermeister Thorsten Herrmann. Doch nicht nur Sekt
und ein kaltes Büfett hatten sich Otto und Dreißigacker für diesen Tag
einfallen lassen, sondern etwas Dauerhaftes, das für Besucher auch nach
Jahren noch sichtbar sein wird.
Im Rohbau des Eingangsbereichs enthüllten sie ein silbernes Rohrstück, eine
"Zeitkapsel", mit der Gravur "Gemeinsam zum Ziel". Darin wurden gestern
symbolisch die ersten Baupläne der Halle verstaut, außerdem ein Klettergriff,
ein Stück Seil mit Haken und die aktuelle Ausgabe des Bergsträßer Anzeigers.
Ist das Gebäude erst einmal fertig, wird das Rohr im Eingangsbereich
ausgestellt, zusammen mit einer Tafel, auf der alle Beteiligten verewigt sind.
"Das ist eine Hommage an alle, die uns geholfen haben. So kann jeder sehen,
dass es ein langer und schwieriger Weg für uns war", erläuterte Dreißigacker.
Die Stadt Bensheim als Standort für die Kletterhalle hat der Lampertheimer
zusammen mit Otto bewusst gewählt. "Die Verkehrsanbindung mit der A 5 und
der A 6, die zahlreichen Schulen, die umliegenden Unternehmen - uns war
schnell klar, dass Bensheim der perfekte Standpunkt ist", sagte der Bauherr.
Als Höhenarbeiter führen Dreißigacker und Otto seit einigen Jahren Montage-
und Sicherungsarbeiten an Hochhäusern durch. Daher seien sie "vom
praktischen Fach" und auf Unterstützung in der Theorie angewiesen. "Viele
Menschen haben an uns geglaubt und uns immer wieder in unserer Motivation
bestärkt. Ohne sie würde das alles gar nicht gehen", bedankte sich
Dreißigacker.
Letztendlich gehe es ihm darum, "einen Ort zu schaffen, an dem sich die
Leute wohlfühlen". Einen ersten Eindruck von dem fertigen Komplex konnten
die Anwesenden mittels einer 3 D-Animation erhalten. Innen wie außen ist die
Kletterhalle aufwändig gestaltet, und sie beherbergt ein Bistro mit
Sonnenterrasse, einen Sauna- und Ruhebereich sowie eine Kinderecke.
"Wir haben viel Vertrauen von den Auftraggebern bekommen, und sie hatten
immer ein offenes Ohr für unkonventionelle Mittel", sagte Architekt Boris
Diehl. Mit ihrer Glasfassade ist die Kletterhalle künftig auch optisch ein
Hingucker an der Bundesstraße 47.
Insgesamt 1150 Quadratmeter Kletterfläche und ein Hochseilgarten stehen den
Besuchern ab September zur Verfügung, außerdem ein so genannter
Boulderraum für seilfreies Klettern in Absprunghöhe. "Das Design der
Kletterwände haben wir zum großen Teil selbst entwickelt. Es ist anspruchsvoll
und wirklich spektakulär", sagte Otto.
"Ich habe mich von Anfang an von Ihrer Begeisterung tragen lassen. Hier
entsteht etwas, worauf die Stadt Bensheim stolz sein kann", meinte
Bürgermeister Herrmann, der auch zwei Geschenke dabei hatte. Zum einen
gab er Otto und Dreißigacker einen Auszug aus den Dienstvorschriften der
Bundeswehr mit auf den Weg: "Beim Erreichen der Baumkrone hat der Soldat
das Klettern einzustellen", dieses Zitat sorgte für lautes Gelächter. Zum
anderen soll ein Baum aus dem Bensheimer Stadtwald in die Kletterhalle
integriert werden. Da dieser aber noch nicht bereitsteht, überreichte das
Stadtoberhaupt symbolisch eine kleinere Version.
"Ihr Projekt zeichnet aus, dass Bauherren, Architekten und alle anderen mit
Leidenschaft und Herzblut dabei sind. Genau das bringt Bensheim nach vorn",
lobte der Bürgermeister und kündigte einen Besuch des Magistrats an. rk

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